Die FDP Hille zieht mit Nikolaus Netzel, Dietmar Böker und Friedrich Hersemann in den Kommunalwahlkampf. Im Mittelpunkt stehen solide Finanzen, weniger Bürokratie und die Stärkung des Ehrenamts – auf Wahlplakate verzichtet die FDP bewusst.
Mit Nikolaus Netzel (Ingenieur) als Spitzenkandidat und den erfahrenen Mitstreitern Dietmar Böker (Unternehmer) und Friedrich Hersemann (Landwirt) startet die FDP Hille in den Kommunalwahlkampf. Das Team will Klartext reden, Probleme anpacken und die Zukunft der Gemeinde praktisch gestalten – und verzichtet dabei wie schon bei der letzten Wahl komplett auf Wahlplakate. „Wir glauben nicht, dass man Vertrauen mit Pappschildern an Laternen gewinnt“, sagt Spitzenkandidat Nikolaus Netzel. „Plakate kosten viel Geld, nerven die Bürgerinnen und Bürger und verschandeln die Straßen. Wir setzen lieber auf direkte Gespräche, klare Inhalte und gute Arbeit im Rat – wie die letzten 5 Jahre.“

Inhaltlich blickt die FDP auf eine erfolgreiche Legislaturperiode zurück. „Unser größter Erfolg war die Schaffung neuer Gewerbeflächen – das war unser Antrag, und das bringt echte Arbeitsplätze nach Hille“, so Netzel. „Darauf sind wir stolz, weil es zeigt: Wenn wir uns einsetzen, passiert auch etwas für die Menschen vor Ort.“
Auch bei den Finanzen sieht sich die FDP als ehrliche Stimme im Rat. „Die Kasse ist knapp, und wir waren mit die Einzigen, die das offen ausgesprochen haben. Wir wollen keine Luftschlösser bauen, sondern dafür sorgen, dass Hille solide aufgestellt bleibt“, betont Netzel.
Für die Zukunft kündigt die FDP einen klaren Kurs gegen überbordende Bürokratie an. „Immer neue Vorschriften und Ideen, auch aus der Politik, machen die Verwaltung langsamer und die Bürger unzufrieden“, erklärt Netzel. „Wir wollen gemeinsam mit der Verwaltung den Mut haben, weniger zu regeln und dafür mehr möglich zu machen.“
Beim Wohnen will die FDP den Blick stärker auf die Ortskerne richten. „Die Nachfrage nach Neubaugebieten ist derzeit weitgehend gedeckt. Deshalb geht es nun darum, den Bestand, die Ortskerne zu stärken und so lebendige Dörfer zu sichern“, so Netzel.
Ihr Schwerpunkt für die kommende Wahlperiode bleibt klar: Haushalt, Wirtschaft, Digitalisierung und die Stärkung des Ehrenamts. „Ohne die vielen Ehrenamtlichen – ob in Sport- und Heimatvereinen, Feuerwehr oder anderen Organisationen – würde unsere Gemeinde nicht funktionieren. Deshalb wollen wir dieses Engagement gezielt fördern. Das ist für uns keine Nebensache, sondern Herzenssache“, fasst Netzel zusammen.


